Forellenrute See – die perfekte Rute für Forellensee & Natursee
Vorwort
Dies ist ein spezieller Artikel zum Thema Forellenruten für den See. Wenn du Einsteiger bist und dir erstmal einen allgemeinen Überblick zum Thema Forellenruten machen willst kann ich dir meine Übersichtsseite ans Herz legen. Einfach hier klicken!
Einleitung – Besonderheiten beim Angeln am See
Das Angeln am Bach und Angeln am See könnten nicht unterschiedlicher sein. Die Gewässertypen sind ja auch komplett unterschiedlich. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Beide Gewässer muss man „lesen“ und verstehen können. Forellen halten sich an bestimmten Positionen des Gewässer auf, an denen Bedingungen momentan für sie am besten sind. Gerade in den wärmeren Monaten suchen Forellen in den Seen das kalte Wasser welches sich an den tieferen Stellen befindet. Sprich im Gegensatz zum Bach ist am See oft Wurfweite entscheidend. Forellen stehen nicht immer ufernah, weshalb eine andere Rutenwahl notwendig ist.
Die optimale Länge für Seen
Für Forellenseen haben sich Ruten zwischen 2,40 m und 3,00 m bewährt. Dies ist einfach der Standard in der sich die meisten Forellenruten bewegen. In Ausnahmefällen gehen auch mal welche bis 3,4 meter hoch.
Vorteile längerer Ruten:
- größere Wurfweite durch den Hebeleffekt
- bessere Köderkontrolle
- effektiv bei Bombarden‑Montagen wie z.B. Sbiro
Wurfgewicht richtig wählen
Je nach Methode:
- Spoon & Spinner: 3–15 g —> wobei man Spots und langen Ruten keine gute Wurfweite erzielen wird. Dann eher Kombi aus Sbiro und Spoon oder größere Spinner.
- Bombarde/ Sbirolino: 10–30 g man kann allerdings auch etwas höher gehen. Das kommt auf die Sbiros an die man fischt. Ich selber habe allerdings keiner über 30g.
Im zweiten Fall kommt eine zu weiche Rute kommt hier schnell an ihre Grenzen. Achtet beim Kauf darauf, dass die Rute ein gewisses Rückgrat hat und nicht bei schwereren Sbiros komplett durchlabbert.
Aktion – nicht zu hart
Auch am See gilt:
- semiparabolische Aktion ist ideal
- zu harte Ruten führen zu Aussteigern
- Zudem laden sich semiparabolische Ruten etwas mehr auf. Das erhöht die Wurfweite!
Forellen haben weiche Mäuler – die Rute muss das abfedern und sollte sich durch die semiparabolische Aktion aufladen um das meiste bzgl. Wurfweite rauszuholen.
Rolle & Schnur
Hier will ich nur kurz drauf eingehen. Der Beitrag selbst geht um ja die Ruten. Die Wahl der Rolle hängt von der Wurfweite ab die ihr braucht. Prinzipiell würde ich zu ner 4000er Raten. Aber wenn ihr es etwas feinfühliger mögt kann man auch auf 2000er runter gehen. Alles unter 2000 ist aber für den UL Bereich gedacht.
Rolle: 2000–4000
- Schnur:
- Geflecht für Distanz
- Mono für entspannteres Angeln
Viele Angler setzen am See bewusst auf Mono, um Fehlbisse zu reduzieren.
Fazit
Zum Schluss nochmal eine kurze Zusammenfassung und ein Fazit. zu kurze Ruten. Gerade Einsteiger machen oft den Fehler dass sie
- Zu kurze Ruten fischen —> Denkt an den Hebeleffekt!
- zu steife Aktionen —> Rute lädt sich nicht auf und ihr könntet Fische verlieren (wenn ihr sie erreicht haha)
- falsches Wurfgewicht —> versucht hier etwas vorausschauend zu „planen“. Durch Sbiros u.Ä es ist enorm leicht das Wurfgewicht auszuschöpfen und wirklich gute Wurfweiten zu erzielen. Nehmt nicht zu wenig Wurfgewicht und ärgert euch hinterher dass die Rute nicht mehr ausreicht für See XYZ
Diese Fehler kosten Reichweite und Fische. Versucht diese beim Kaufen der Forellenrute für den See zu vermeiden.
Die ideale Forellenrute für den See kombiniert Länge, Reichweite und eine verzeihende Aktion. Wer seine Rute an Methode und Gewässer anpasst, wird deutlich erfolgreicher angeln.