Daiwa Fuego LT Test – DIE Rolle für Fortgeschrittene

Daiwa Fuego LT Test  

Moin Moin liebe Angler, 

Ein herzliches Willkommen zu meinem lang ersehnten Daiwa Fuego LT Test. Mein Testbericht über die Daiwa Ninja ist extrem gut angekommen und mittlerweile der meist geklickte Beitrag auf meinem Blog. Daher ist es Zeit für ein Upgrade! 

Hier findet ihr nochmal meinen Testbericht über die Daiwa Ninja: 

Daiwa Ninja Testbericht

Ich habe ein bisschen Geld in die Hand genommen und mir eine Daiwa Fuego LT als 1000er zugelegt. Eine Rolle die doppelt so teuer ist wie die Ninja – aber ist sie auch doppelt so gut? Das erfahrt ihr in diesem Bericht! 

 

Hol dir jetzt die Daiwa Fuego LT!

 

Ich habe auch ein kleines Video auf meinem YouTube Kanal erstellt die könnt ihr euch natürlich gerne anschauen:

 

 

Daiwa Fuego LT Test: Erster Eindruck 

 

Daiwa Fuego LT Test

 

Ich habe mich sehr auf meine neue Rolle gefreut. Die Daiwa Fuego LT ist eine sehr bekannte Rolle im mittleren Preissegment. Sie wird oft in Foren oder Facebook-Gruppen empfohlen und richtet sich an Angler die schon etwas fortgeschrittener sind und etwas mehr ausgeben möchten. 

Die Fuego wird in einer feuerroten Verpackung geliefert – wie sollte es auch anders sein? 😀 Aber direkt beim öffnen erwartete mich schon die erste Enttäuschung. Es wird leider keine Ersatzspule mitgeliefert. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich schade. Eine Ersatzspule zu haben ist recht praktisch und erleichtert ist vielen Fällen das umspulen der Schnur. Bei der halb so teuren Ninja war eine Ersatzspule dabei bei der 90€ teuren Fuego nicht – ich verstehe es nicht aber sei es drum. Ich hab gelesen, dass die Spulen von anderen Modellen passen sollen. Die Spulen der Ninja passen definitiv nicht. Vielleicht passen die Spulen nur innerhalb der LT-Reihe aber da bin ich mir nicht sicher. 

Die erste Enttäuschung ist allerdings schnell verflogen wenn man die Rolle in die Hand nimmt. Sie liegt wirklich gut in der Hand und ihr Design überzeugt schon auf dem ersten Blick. Der Handknauf ist ähnlich dem der Ninja und ist somit ein Soft Touch Handknauf und fühlt sich dementsprechend sehr gut an. 

Daiwa Fuego LT Test: Die Daten

Für euch gibts jetzt erstmal einen kleinen Fakten-Check: 

  • Gewicht: 185 Gramm
  • Kugellager: 6
  • Übersetzung: 5,2:1
  • Schnurfassung: 150m 0,20mm
  • Einzug: 64cm

Auch hier: 

Denkt dran – wenn ihr von größeren auf kleinere Modelle umsteigt – gerade die 1000er Rollen haben deutlich weniger Fassungsvermögen als 2000er oder gar 3000er Rollen. Plant hier eine Methode (z.B. Lagerrolle) bei der Bespulung ein. 

Daiwa Fuego LT Test: Die Kleinteile 

Wie bei jeder anderen Rolle auch, werden die Kleinteile am meisten beansprucht und verlangen daher auch besondere Aufmerksamkeit. Diese Punkte sind z.B. der Bügel und das Schnurlaufrädchen. Diese Teile werden ständig benutzt und sollten daher von guter Qualität sein. 

 

Daiwa Fuego LT Test

 

Was mir bei diesen Teilen der Rolle aufgefallen ist, ist, dass sie quasi aus einem Guss bestehen. Bei der Ninja sitzt der Bügel in dem Schnurlaufrädchen, was auf lange Sicht eine Schwachstelle darstellt. Hier kann der Bügel sich mit der Zeit lockern und die Verbindung zwischen Rädchen und Bügel könnte sich lösen. 

Dies kann bei der Daiwa Fuego nicht passieren. Das Rädchen verschmilzt quasi mit dem Bügel und das sieht nicht nur gut aus sondern bildet auch eine stabilere Einheit. 

 

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Daiwa Fuego LT Test: Die Bremse 

Die Bremse ist natürlich der wichtigste Part an einer Angelrolle. Sie muss bei einer Rolle in dieser Preisklasse einwandfrei funktionieren. 

Und das tut sie! Noch! Ich habe die Rolle noch nicht sehr lange und kann daher noch keine Aussagen über Langlebigkeit der Rolle machen. 

Aber die Qualität der Bremse ist, wie bei Daiwa Rollen typisch, sehr gut und lässt kaum Wünsche offen. 

Die Bremse lässt sich sehr feinfühlig einstellen und rastet gut ein. Die Schnur lässt sich ohne Ruckeln problemlos von der Rolle abziehen. Hier braucht man sich definitiv keine Sorgen machen einen Fisch zu verlieren. 

Ein weiterer Vorteil zur Ninja stellt die Form der Frontbremse dar. Der „Griff“ zum drehen bzw. Dosieren der Frontbremse ist bei der Fuego LT deutlich breiter als bei der Ninja. So viel es mir deutlich leichter im Drill oder auch einfach so die Bremse zu greifen und schnell zu verstellen. Bei der Ninja ist dieser Griff etwas zu klein und ich hatte manchmal (gerade an kälteren Tagen) meine Probleme die bremse einzustellen. 

Daiwa Fuego LT Test: Das Konzept 

Wenn ich die Rolle mit ein paar Worten zusammen fassen müsste: Qualität hat ihren Preis

Die Rolle ist wirklich gut verarbeitet und ist qualitativ hochwertig. Sie besteht aus Aluminium in Kombination mit Kohlefaserverbundstoffen um die Rolle besonders leicht zu machen.

Weiterhin hat die Rolle viele Technologien in sich auf welche ich gar nicht alle aufzählen kann. Eine möchte ich jedoch trotzdem ansprechen. Und zwar die MAG SEALED Technologie. Hier wird mit einem speziellen magnetischem Öl eine Dichtung zwischen Rollenkörper und Getriebe erzeugt. Diese Dichtung verhindert, dass Wasser oder Schmutz in das Getriebe eindringen kann und schützt somit das innere der Rolle. 

Die Daiwa Fuego LT ist wunderbar für die UL Angelei geeignet und lässt nur wenig Raum für Wünsche und ist in Sachen Laufverhalten deutlich voraus wenn ich sie mit der Ninja vergleiche. 

Das Design ist meiner Meinung sehr gut gelungen. Der Geschmack ist natürlich immer unterschiedlich aber die farblichen Akzente sowie die Gestaltung der einzelnen Komponenten sind schon ziemlich ansprechend. Besonders gut gefällt mir hier das Design des Bremsrades. 

Daiwa Fuego LT Test: Mein Fazit 

Kommen wir zum Abschluss meines Daiwa Fuego LT Test und fragen uns: „ Für wen ist diese Rolle geeignet?“ 

Meiner Meinung ist die Rolle für fortgeschrittene und Profis sehr gut geeignet. Sie bietet eine hohe Qualität ein wirklich gutes Design und vermutlich eine sehr gute Haltbarkeit. Die Bremse funktioniert einwandfrei und lässt sich perfekt dosieren. 

Die Rolle läuft wie geschmiert und es macht einfach Spaß damit zu angeln. 

Aber ist sie die knapp 90€ wert? Jein. Für Angler die wirklich wert auf Qualität und Optik legen ist sie das Geld wert! Wer aber einfach nur eine Rolle haben möchte, die etwas besser und spannender ist als die Ninja kann auch auf „Zwischenlösungen“ zurückgreifen. Hier würde ich eher die Prorex oder ähnliche empfehlen. 

Dennoch macht man mit der Daiwa Fuego LT absolut nichts falsch. Ich hatte durchaus hohe Erwartungen und wurde bis auf die fehlende Ersatzspule nicht enttäuscht. 

 

Hol dir jetzt die Daiwa Fuego LT!

 

In diesem Sinne bedanke ich mich fürs lesen! Lasst mir gerne ein Feedback bei YouTube oder Instagram oder hier als Kommentar da! 

Ich wünsche allen Petri Heil und viel Erfolg am Wasser! 

3 Comments

  1. Tim
    4. Januar 2020

    Nettes Review, muss dir auch bei einer Sache recht geben: Qualität hat ihren Preis!

    Ich habe mir die Caldia LT2000S gekauft und kann diese ebenfalls nur empfehlen. Die Übersetzung und der Einzug ist sogar fast identisch, dafür ist sie leichter und wirkt nochmals deutlich hochwertiger in der Hand.

    Hab sie mir gekauft um auch mit Gummis Fischen zu können und es hat sich gelohnt.

    Antworten
    1. Forelle
      27. Januar 2020

      Moin Tim!,

      Danke für dein Feedback! Freut mich, dass dir mein Bericht gefallen hat! Ja von der Caldia habe ich auch schon sehr viel gutes gehört! Muss echt eine top Rolle sein!

      Ich würde die echt gerne mal testen aber leider ist die noch etwas außerhalb meines Budgets. Aber es ergibt sich bestimmt bald mal eine Gelegenheit 🙂

      LG und viel Erfolg am Wasser!

      Janik von Forellen Fangen

      Antworten
  2. […] Daiwa Fuego LT  […]

    Antworten

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