Mitchell Epic RZ Test – Die ideale Spoonrute?

Mitchell Epic RZ Test – Die ideale Spoonrute?

 

Moin Moin liebe Angler und willkommen zu meinem Mitchell Epic RZ Test!

Ich habe bereits einen Testbericht zur Daiwa Ninja 1003a und dazu passend zur Daiwa Ninja X Spin UL Rute geschrieben und der kam echt gut bei euch an. 

Hier findet ihr nochmal die Testberichte: 

Daiwa Ninja 1003a Test

Daiwa Ninja X Spin UL Test

Ich habe mich bei dem Test der Daiwa Ninja UL Rute dazu entschieden noch ein vergleichbares Produkt zu kaufen, damit ich beide Ruten miteinander vergleichen kann. Im Nachhinein war dies eine gute Idee da man so doch auf die merkbaren Unterschiede von Angelruten aufmerksam wird. 

Wie es bereits in der Überschrift steht habe ich mir die Mitchell Eric RZ als Vergleichsrute zugelegt. Mitchell ist eine Traditionsmarke und die Rute wird in Facebook-Gruppen oft weiterempfohlen. Was ich von der Rute halte, erfährst du im Bericht! 

 

Hol dir jetzt die Mitchell Epic RZ!

 

Mitchell Epic RZ Test: Allgemeine Daten 

Mitchell Epic RZ Test

Die Mitchell Epic RZ würde ich im Gegensatz zur Daiwa Ninja als klassische UL Rute bezeichnen. Sie ist leicht (etwa 90 Gramm) und verfügt über ein Wurfgewicht von 0-5 Gramm. Sie ist in verschiedenen Längen verfügbar. Ich habe mich für die 1,80 Meter Variante entschieden. Ein weiterer Grund warum ich die Mitchell als Vergleichsrute gekaut habe, ist der sehr ähnliche Preis! Die Mitchell und die Daiwa sind beide für etwa knapp unter 40€ zu haben. Die Mitchell Epic RZ verfügt über nur 6 Rutenringe. Das ist einer weniger als bei der Daiwa Ninja. Etwas höherpreisige Modelle haben sogar bis zu Rutenringe. Dies wirkt sich natürlich leicht auf die Rutenaktion aus. Aber dazu später mehr.

Mitchell Epic RZ Test: Verarbeitung und Design 

Mitchell ist eine Traditionsmarke und besteht schon seit über 70 Jahren auf dem Markt. Daher braucht ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr eine schlecht verarbeitete Rute kauft. Die Rute ist wirklich sehr gut verarbeitet und verfügt auch über bessere Materialien. 

So sind der Rollenhalter aus Aluminium anstatt aus Kunststoff bei der Daiwa. Dies bietet zwar meiner Meinung nach kein besonderen Vorteil (außer evt. Haltbarkeit aber meine Kunstoffrollenhalter von anderen Ruten halten auch schon ewig) aber sieht halt einfach etwas schöner aus. 

Mitchell Epic RZ Test

Wo wir schon vom Aussehen sprechen. Vergleicht man die Daiwa Ninja mit der Mitchell Epic RZ so muss man einfach sagen, dass die Mitchell deutlich besser aussieht. Das Design der Rute gefällt mir sehr gut. Sie verfügt über Korkgriffe die mit rot weißen Elementen vom Blank kombiniert werden. Auch das Design des Griffs ist zwar nichts neues; sieht aber dennoch einfach gut aus und wirkt nicht so lieblos wie das Design der Daiwa Ninja X Spin. 

Die Rute ist für das Geld auf jeden Fall ein Hingucker! 

Was sowohl bei der Mitchell als auch bei der Daiwa leider nicht gibt ist, ist ein kleiner Clip wo man den Haken seines Spoons, Gummis oder was auch immer einhängen kann. So muss man die Haken entweder in den Kork oder in die Rutenringe hängen was in meinen Augen beides keine besonders gute Alternative ist. 

Mitchell Epic RZ Test: Handhabung und Flexibilität 

Die Mitchell Epic RZ ist eine leichte und handliche Rute. So wie jede andere UL auch. Der Griff liegt sehr gut in der Hand und man hat im Vergleich zur Daiwa das Gefühl, dass die Mitchell ein wenig leichter ist. 

Ist sie aber nicht! Wobei… ist sie schon! Allerdings nur schlappe 2 Gramm und das merkt man glaube ich nicht. Dennoch fühlt sie sich leichter an, was eventuell an der anderen Gewichtsverteilung liegt. 

Denn diese schon deutlich anders als bei Daiwa Ninja. Und das liegt schlicht und Ergreifend am Design: 

Mitchell Epic RZ

Die Daiwa Ninja X Spin hat einen durchgehenden Korkgriff am Ende der Rute. Aufgrund des Designs hat die Mitchell Epic RZ stellenweise nur den Blank. Das sorgt natürlich dafür, dass die Daiwa im hinteren Teil der Rute deutlich mehr Gewicht auf die Wage bringt als die Mitchell. Das wirkt sich auf die Lage des Schwerpunktes aus. 

Bei der Daiwa liegt der Schwerpunkt weiter hinten und bei der Mitchell eben etwas weiter vorne in der Rute. 

Mit der Daiwa Ninja 1003a ist die x Spin UL wirklich wunderbar ausbalanciert. Der Gesamtschwerpunkt liegt exakt über dem Rollenhalter. Bei der Mitchell sieht das etwas anders aus. Hier benötigt man wohl etwas schwerere Rollen um den tieferen Schwerpunkt der Rute auszugleichen. Allerdings geht der Trend ja eher zu leichteren Rollen. 

Wenn man die Flexibilität anspricht muss man leider ein paar Abzüge machen. Im direkten vergleich zur Daiwa ist die Mitchell weicher und etwas schwammiger. 

Das bringt den Nachteil mit, dass ich sie nicht gerade für das Angeln mit Hardbaits oder zum jiggen benutzten würde. Hier gibt mir die Rute einfach nicht das nötige Ruckgrat um Anhiebe durchzubekommen. Zudem fühlt es sich einfach nicht so ganz richtig an damit zu jiggen. 

Allerdings bringt die „Weichheit“ der Rute auch einen Vorteil mit. Nämlich die merkbar bessere Aktion im Drill. Man kann fast jeden Schlag des Fisches im Drill spüren und die Rute gibt wunderbar nach, wenn eine Forelle den Spoon nimmt. 

Die Stärken der Rute liegen auf jeden Fall im Bereich Spoonangeln (oder andere Blinker oder Spinner). Mit dem Wurfgewicht ist man gut aufgestellt und die Rute besitzt auf jeden Fall die nötige Stärke um auch große Forellen an Land zu bringen. Die Weichheit sorgt dafür, dass jeder Drill extrem Spaß macht und Schläge und Attacken können sehr gut abgefedert werden. 

 

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Mitchell Epic RZ Test: Die Rutenaktion 

Die Rutenaktion habe ich getestet indem ich ein 135 Gramm angehängt habe und die Aktion der Rute etwas beobachtet habe. 

Eins muss man hier zugeben. Obwohl die Daiwa etwas steifer ist und auch über ein höheres Wurfgewicht verfügt, sind die Aktionen der beiden Ruten wirklich sehr ähnlich. 

Beide Ruten haben eine semi parabolische Aktion. Die Mitchell ist zwar insgesamt weicher, hat aber etwas weniger Spitzenaktion. 

Mitchell Epic RZ

Ausschlaggebend dafür sind die Rutenringe. Die Mitchell Epic RZ hat 6 Rutenringe. Also einen weniger als die Daiwa. Das sorgt dafür, dass die Last sich auf weniger Punkte verteilt und damit die Parabolik beeinflusst. 

Zudem sind die Rutenringe selbst deutlich größer als bei der Daiwa. Dies ist meiner Meinung nach ein klarer Vorteil! 

Denn erstens kann durch größere Ringe die maximale Wurfweite etwas erhöht werden und zweitens ist das durchfädeln der Schnur einfach nicht so frickelig 😀 

Die Mitchell Epic RZ verfügt über keine Solid Tip. Ich vermisse sie auch nicht. Die Solid Tip ist meiner Meinung nach ein Luxus den sich fortgeschrittene Gummi Angler durchaus leisten sollten.

Denn die Solid Tip erleichtert dem Fisch das einsaugen des Köders. Beim Spoonsangeln ist die Solid Tip nicht sooo wichtig und in dieser Preisklasse auch eher unüblich.

Mitchell Epic RZ Test: Fazit Für wen ist die Rute geeignet 

So kommen wir zum Fazit des Mitchell Epic RZ Test und zu der Frage für wen sich diese Rute eignet. 

Ich empfehle die Rute den Leuten die einen guten und günstigen Einstieg in das UL Angeln auf Forelle suchen. Hiermit meine ich das Angeln mit Spoons, Spinnern oder anderen Kunstködern. Die „Schwammigkeit“ der Rute sorgt für spaßige Drills und man merkt auch anhand der größeren Rutenringe, dass die Mitchell für das Angeln mit Spoons entwickelt wurde. 

Und das kann sie auch! 

Die Rute ist einfach gut designed und ich glaube die wenigsten werden sagen, dass sie nicht gut aussieht. Ich finde sogar, dass sie teurer aussieht als sie eigentlich ist. 

Die Rute ist wirklich extrem gut verarbeitet und wird aus hochwertigen Materialien gefertigt. 

Angler die gerne in das Spoonangeln einsteigen möchten bekommen mit der Mitchell Epic RZ eine Rute die gut aussieht, die gute Wurfweiten ermöglicht und die für viel Spaß am Forellensee sorgen wird. Und das alles für unter 40€

Wer sich jedoch mehr Flexibilität wünscht und auch gerne mal Barsche zocken geht oder mit Hardbaits angelt sollte meiner Meinung nach eher zur Daiwa Ninja x Spin UL greifen. 

 

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