Daiwa Ninja X Spin Test – UL Rute Test

Daiwa Ninja X Spin Test – UL Rute im Test

Moin Moin Liebe Angler!  

In diesem Blogbeitrag geht es um einen  Daiwa Ninja X Spin Test. Ich werde mich hier ausschließlich auf die auf die UL-Variante beziehen. 

Vor einiger Zeit konnte ich bereits die Daiwa Ninja 1003a Rolle testen und nun hat mir der A&M Angelsport Onlineshop freundlicherweise auch die passende Rute zur verfügung gestellt. 

Hier gehts nochmal zum Daiwa Ninja 1003a Test!

Gleichzeitig habe ich mir allerdings noch ein anderes Modell gekauft um beide Ruten miteinander vergleichen zu können. Ich denke es könnte recht interessant für euch werden also bleibt auf jeden Fall dran! 

Aber hier soll es jetzt erstmal um die Daiwa gehen! Trotzdem werde ich schonmal einige kurze Vergleiche zur Mitchell Epic RZ andeuten. 

Hier gelangt ihr direkt zur Daiwa Ninja X Spin: Daiwa Ninja X Spin 2-8 Gramm 1,80 Meter

Wer sich den Testbericht lieber in bewegten Bildern ansehen möchte kann dies natürlich jetzt auch mit meinem neuen Video tun:

 

 

Daiwa Ninja X Spin Test: Allgemeine Daten 

Daiwa Ninja X Spin Test

Kommen wir erstmal zu den grundsätzlichen Daten und Fakten der Rute. Die Daiwa Ninja x Spin ist 1.8 Meter lang und verfügt über ein Wurfgewicht von 2-8 Gramm. Damit fällt sie meiner Meinung noch in den UL-Bereich aber es gibt durchaus Ruten mit noch weniger Wurfgewicht. Ob das nun unbedingt besser ist sei mal dahin gestellt. 

Die Rute wiegt etwa 90 Gramm und verfügt über 7 Rutenringe. Der 7. Ring ist dieser Preiskategorie absolut nicht selbstverständlich und sorgt für eine bessere Parabolik. Das bedeutet auch, dass sie mit höherer Belastung besser klar kommt als andere Ruten. 

Die Gewichtsverteilung ist angemessen und sie ist natürlich mit der passenden Rolle sehr gut ausbalanciert. 

 

Daiwa Ninja X Spin Test: Die Verarbeitung & Design

Daiwa Ninja X Spin Test

So wie man es von Daiwa gewohnt ist, ist die Qualität und die Verarbeitung der Rute sehr gut. Es gibt mit Sicherheit noch Luft nach oben was die Auswahl der Materialien angeht. Denn hier wurde etwas gespart. Aber man muss hier bedenken, dass die Rute für unter 40€ zu haben ist.

Der Griff wird hier mit einem soliden Kork verziert. Schaumstoffe oder EVA fühlen sich natürlich deutlich besser an, werden aber auch schneller dreckig. Auch der Rollenhalter besteht „nur“ aus normalem Kunststoff. Andere Hersteller sind hier schon auf Alu oder andere Metalle umgestiegen. Aber ein Blick in meine Rutenkammer verrät: Ich habe Ruten mit Kunststoff Rollenhaltern die schon seit etlichen Jahren unversehrt ihren Zweck erfüllen. Also braucht man sich über die Haltbarkeit keine Sorgen machen – angenommen man zieht die Klemmschrauben nicht zu fest!

Leider muss ich sagen, dass hier das Design etwas lieblos im Vergleich zu anderen Ruten ausfällt. Es gibt kaum Verzierungen und auch mit farblichen Akzenten wurde etwas gegeizt. Etwas mehr Kreativität gerade im Griff Bereich wäre wünschenswert gewesen. Apropos Wünschenswert – Es gibt leider kein Hakenhalter. Das ist wirklich sehr schade und ein absoluter Minuspunkt der Rute. Ein Hakenhalter kostet mit Sicherheit nicht viel in der Herstellung (ist ja nur ein Stück Draht), ist aber als Spinnangler ungemein hilfreich wenn man öfter den Platz wechselt. Den Haken in die Rutenringe einhängen ist nicht so schön für die Ringeinlagen und ständig den Haken in den Korkgriff hauen sieht auch irgendwann doof aus. Aber naja vielleicht kann man einen Hakenhalter ja selbst nachrüsten?

Dafür gibt es jetzt allerdings eine Lösung! Mit den universellen Hakenhaltern von Forellen Fangen kannst du deine Haken jetzt ganz einfach in die Hakenhalter einhängen und schonst somit die Rute!

Hakenhalter

 

 

Hol Dir die Hakenhalter!

 

Die insgesamt 7 Ringe der Rute sind im Vergleich relativ klein und es gibt auch ein Ring mehr als bei der Konkurrenzrute von Mitchell.

Aber was sagt uns das?

Viele und kleine Ringe sind eigentlich eher schlecht wenn es um die Wurfweite geht! Aber warum hat Daiwa dann diese verbaut? Es geht hier um die Kraftverteilung! Die vielen und kleinen Ringe sorgen hier für eine deutlich bessere und gleichmäßigere Verteilung der Last auf den gesamten Blank. Dies ist meiner Meinung nach auch gut im Belastungstest zu sehen.

Der Bockleitring – also der erste Ring nach der Rolle – ist jedoch in der passenden Größe gewählt,  sodass ich keine Probleme mit der Schnurabwicklung hatte und trotzdem ordentliche Wurfweiten erzielen konnte.

 

Daiwa Ninja X Spin Test: Handhabung und Flexibilität 

Die X Spin liegt gut in der Hand und ist leicht – also alles was man sich eigentlich wünscht. Im Vergleich zu anderen Ruten fällt einem aber auf, dass sie ein wenig schwerer ist als die Konkurrenzmodelle.

DACHTE ICH!

Im direkten Vergleich war ich festen Überzeugung, dass die Mitchell leichter ist als die Daiwa. Das stimmt auch – allerdings beträgt der Gewichtsunterschied gerade mal 2 Gramm. Und ich glaube nicht, dass das jemand spürt!

Erst vor kurzem war ich am Wasser mit beiden Ruten. Ich habe beide Ruten etwa 4 Stunden gefischt und habe absolut keinen unterschied gespürt. Der Ottonormalangler wird es ebenfalls nicht spüren. Lediglich Gewichtsfetischisten werden womöglich den unterschied merken. 

Im Vergleich zu den höherpreisigen Modellen gibt es da auch kaum einen Unterschied. Wer wirklich Gewicht einsparen möchte sollte dies bei den Rollen tun.

Kommen wir nun zur Flexibilität: Wenn man an eine UL Rute denkt, kommt einem vermutlich als erstes die typischen 0-5 Gramm Wurfgewicht in den Sinn. Die Daiwa Ninja X Spin bedient sich einem etwas höheren Wurfgewicht von 2-8 Gramm. Was einen nicht daran hindert einen Durchschnittsspoon von z.B. 3 Gramm zu werfen. Bei kleineren Modellen kann es möglicherweise zu Unterschieden kommen aber dies werde ich in einem Wurfweiten-Test überprüfen. 

Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Daiwa härter ist als erwartet. Was mir aber definitiv gefallen hat. Sie gibt einem den Eindruck, dass sie für mehr geschaffen ist als nur für Spoon und Gummiangeln. Ich hätte keine Bedenken mit ihr auf dicke Barsche zu gehen. 

Daiwa Ninja X Spin Test: Die Rutenaktion

Die Rutenaktion habe ich erstmal an einem Test mit 135 Gramm Blei überprüft. Man kann hier bei der Dawai Ninja X Spin behaupten, dass sie über eine solide semiparabolische Aktion verfügt, dabei aber auch viel Wert auf die Spitzenaktion legt. Dies erkennt ihr daran, dass sie die Spitze quasi um 90° biegt und die Last somit auf Spitze und Blank verteilt wird. 

Meiner Meinung nach hat Daiwa hier einen sehr ausgeglichenen Kompromiss zwischen Rückgrat, Flexibilität und Drillspaß geschaffen. Bei anderen UL Ruten wird hier eher der Fokus auf den Drillspaß gelegt. 

Die Steifigkeit der Rute hat natürlich den Vorteil, dass sie etwas Flexibler eingesetzt werden kann. Wer auch gerne mal mit leichten Bleiköpfe Barsche jiggen geht oder es mit Hardbaits versuchen will kann getrost zur Daiwa Ninja greifen. Im Gegensatz zu anderen Ruten in dieser Preisklasse hat sie das nötige Rückgad um die Jiggs o.Ä schnell und hart genug führen zu können. Ich nutze die Daiwa lieber gerne am Bach wo ich mit Glasperlen als Gewicht kleine Straemer durch die Gumpen zupfe. Für solche Angeleien ist der Spaß quasi vorprogrammiert. 

Hat die Rute eine Solid Tip? 

Kurz und Knapp. Nein. Wer eine Solid Tip haben möchte muss sich leider in höheren Preiskategorien umschauen. Ein Solid Tip gibt einer Rute zwar noch die Kirsche auf der Sahnehaube bzlg. Der Abfederungen von Schlägen im Drill aber ist definitiv kein Muss für das Spoonangeln. Gerade bei einer Rute die für Einsteiger entwickelt wurde finde ich es gut, dass hier auf eine Solid Tip verzichtet wurde um die Kosten etwas niedriger zu halten. 

 

Daiwa Ninja X Spin Test – Fazit: Für wen ist diese Rute geeignet? 

Daiwa Ninja X Spin Test

Wie aus dem gesamten Test hervor geht bin ich ein Freund von dieser Rute. Sie ist leicht und agil und gibt mir ein sehr gutes Sicherheitsgefühl. In Sachen Flexibilität lässt sie in dieser Gewichtsklasse keine Wünsche offen und wird somit meine neue Bach und Jig-Rute zum Barsche zocken. 

Daher empfehle ich die Rute an alle, die einen günstigen Einstieg in das UL-Angeln suchen und sich dabei nicht nur komplett auf Spoon oder Gummi-angeln eingrenzen wollen. Denn man bekommt auch bei größeren Barschen oder evt. Zandern eher einen Anhieb durch als bei weicheren Modellen. Sorgen, dass man Fische nicht raus bekommt braucht ihr bei der Daiwa Ninja x Spin UL definitiv nicht haben. Sie gibt einem permanent ein Feedback, welches Stärke und gleichzeitig Feinfühligkeit und Spaß signalisiert. 

 

Hier gelangt ihr direkt zur Daiwa Ninja X Spin: Daiwa Ninja X Spin 2-8 Gramm 1,80 Meter

 

8 Comments

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  2. […] Hier findest du einen Testbericht zur Daiwa Ninja X Spin: Testbericht […]

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  3. […] Daiwa Ninja Spin X […]

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  4. Vali
    16. März 2021

    Hello,

    You wrote : „Short and sweet. No. If you want to have a solid tip, you unfortunately have to look around in higher price categories.“

    But in the description :
    The ultra light spin models of the Ninja X spinning rod series are equipped with very sensitive, spliced-in full carbon fiber tips

    Antworten
    1. Forelle
      30. April 2021

      Hi,

      maybe its because I haven’t made a fixed definition of a „solid Tip“. The Tip of the Daiwa is sensitive but I’ve seen rods that got a much lighter one. So I wouldn’t recommend it if really need a very very sensitive tip.

      Best Regards

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